Übergang auf die weiterführenden Schulen

Im November laden wir alle Eltern der Viertklässler zu einem Informationsabend in unsere Schule ein. Im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation stellt die Schulleitung die einzelnen Schulformen mit ihren jeweiligen Bildungsschwerpunkten vor. Um eine Entscheidungs­hilfe zu geben, weisen wir auf einzelne Kriterien hin, die bei der Wahl der geeigneten Schulform von Bedeutung sind. Dazu gehören z.B. das Lern- und Arbeitsverhalten, Denkfähigkeit, Selbstständigkeit, Interessenlage und auch Persönlichkeitsstruktur Ihres Kindes.

Gegen Ende November berät die Klassenlehrerin mit den Eltern in einem persönlichen Gespräch über die weitere schulische Laufbahn des Kindes.

Im Rahmen einer Klassenkonferenz trifft das Kollegium im Januar eine begründete Entscheidung über die Empfehlung für die weiterführende Schule. Darin wird zwischen den Schulformen Hauptschule, Realschule oder Gymnasium entschieden, Gesamtschule und Sekundarschule werden immer genannt.

Im Halbjahreszeugnis wird den Eltern diese Empfehlung schriftlich mitgeteilt. Ist ein Kind nach Auffassung der Grundschule für eine weitere Schulform mit Einschränkungen geeignet, wird auch diese mit dem genannten Zusatz benannt. Die Empfehlung wird begründet. Über die Empfehlung und die Begründung ent­scheidet die Klassenkonferenz als Versetzungskonferenz.

Eltern melden die Schülerin oder den Schüler unter Vorlage des Halbjahreszeugnisses der Klasse 4 an der von ihnen gewünschten Schule persönlich an. Alle weiterführenden Schulen unterrichten die Grundschule über die Anmeldung.

Wollen Eltern ihr Kind an einer Schulform anmelden, für die  es nach der Empfehlung der Grundschule mit Einschränkungen geeignet ist, müssen sie an einem Beratungsgespräch der weiterführenden Schule teilnehmen. Danach entscheiden die Eltern über die Schulform für ihr Kind.

Falls Eltern ihr Kind an einer Schule anmelden möchten, für die es nach  Empfehlung der Grundschule nicht und auch nicht mit Einschränkungen geeignet ist, lädt die gewünschte weiterführende Schule die Eltern ebenfalls zu einem Beratungsgespräch ein. Die Teilnahme an diesem Gespräch ist verpflichtend.

Sollten Eltern ihr Kind trotz uneingeschränkter Empfehlung der Grundschule für das Gymnasium an der Hauptschule oder der Realschule anmelden, hat die von den Eltern gewünschte weiterführende Schule sie dahingehend zu beraten, der Empfehlung der Grundschule zu folgen. Das gleiche gilt, falls Eltern bei uneingeschränkter Empfehlung für die Realschule ihr Kind an der Hauptschule anmelden.

 

Letzte Aktualisierung: 22.03.2017